Neuland: mein erster Blogeintrag

Aktualisiert: 19. Sept 2019

Was gibt's denn hier zu lesen?


Liebe Leserinnen, liebe Leser,


ab heute schreibe ich in diesem Blog regelmäßig Beiträge zu Fragestellungen rund um die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die mir im Alltag als Datenschutzbeauftragte begegnen.

Wie alle Datenschuztfans wissen ist die neue Datenschutzgrundverordnung seit dem 25.05.2018 verbindlich! Erfahrungsgemäß sind leider nur wenige Unternehmer Fans eben jener Verordnung. Aber warum finden die meisten die Regelungen der DSGVO so ätzend?


Hier die T O P 5 Argumente:...und was ich drüber denke!


1. "Diesen Datenschutz braucht doch keiner. Habe nichts zu verbergen, soll doch jeder meine Daten bekommen"

Diese Aussage höre ich ständig und frage dann: Wer braucht schon die Meinungsfreiheit, wenn er nichts zu sagen hat, oder?


2. "Datenschutz kontrolliert doch eh keiner!"

DOCH! In Deutschland gibt es Beamte der Datenschutzaufsichtsbehörden, die in den nächsten Monaten und Jahren ein Kontrollsystem aufbauen werden. Sich einfach nicht mit dem Thema Datenschutz zu beschäftigen und "mal abwarten was passiert" ist meines Erachtens nahezu so riskant und teuer wie Steuerhinterziehung.


3. "Ich verarbeite keine personenbezogenen Daten" sagte mir ein Unternehmer eines produzierenden Gewerbes mit 35 Mitarbeitern.

Auch Mitarbeiterdaten sind personenbezogene Daten und sind ebenso schutzwürdig wie Kundendaten.


4. "Unsere PC´s sind Passwort geschützt"

Das ist hervorragend, aber ohne Passwortrichtlinie nicht wirklich ein Schutz für die Daten. Die beliebtesten Passwörter kennt doch jeder von uns und viele nutzen sie im Privatbereich noch immer gerne. Sie bestehen meistens aus vier bis 6 Zahlen, wie bspw. 1234, 0000 oder dem Geburtsdatum. Ebenso ein Dauerrenner ist ein bekannter Name (eines Haustiers, Kindes oder Partners) in Verbindung mit einer persönlichen Zahlenkombi (Telefonnummer, Geburtstag oder PLZ). Meine Empfehlung für Unternehmer ist immer das Erstellen einer Passwortrichtlinie, die eine gewisse Passwortkompexizität festlegt.


5. "Datenschutz kostet zu viel Geld!"

Das Thema Datenschutz ist komplex und erfordert vor allem zu Beginn viel Zeit. Jedoch nimmt der Aufwand mit der Zeit ab und die Kosten somit auch. Für ein unverbindliches Angebot für externen Datenschutz klicken Sie hier.